Der Ofen entscheidet. Alles andere kommt danach.
Ein normaler Haushaltsbackofen schafft 250–280 °C. Neapolitanische Pizza braucht 400–500 °C. Wer das mit Backblech auf 220 °C versucht, bekommt aufgewärmtes Fladenbrot mit Tomatenpaste drauf. Das ist die Realität.
Ein elektrischer Pizzaofen für zu Hause, der tatsächlich auf über 400 °C kommt. Ober- und Unterplatte aus Stein, heizt sich in 10 Minuten auf, backt eine Pizza in 4–6 Minuten. Kompakt, sauber, funktioniert. Für den Heimbereich die sinnvollste Investition, wenn man regelmäßig Pizza macht.
Hinweis: Der Ferrari G3 ist in verschiedenen Varianten erhältlich (Delizia, Pizza Party). Alle arbeiten nach demselben Prinzip, Steinplatten oben und unten, hohe Temperatur, schnelle Garzeit.
Cordierit speichert Hitze gut und gibt sie gleichmäßig ab. Mindestens 30 Minuten im Ofen vorheizen auf Maximum. Weniger als das bringt nichts. Dicke mindestens 1,5 cm, besser 2–3 cm. Wer mit 30 Minuten Vorheizen kein ordentliches Ergebnis bekommt, braucht einen echten Pizzaofen.
Dünn, leicht, funktioniert. Die Pizza auf die Schaufel formen, belegen, dann direkt auf den Stein oder in den Ofen schieben. Holzschaufeln funktionieren auch, saugen aber mit der Zeit Feuchtigkeit auf und verziehen sich. Aluminium ist pflegeleichter.
Wichtig: die Schaufel vor der Benutzung leicht bemehlen (oder Grieß drauflegen), damit der Teig nicht klebt.
Rollenschneider sind praktisch und günstig. Ein gutes Modell mit scharfer, breiter Klinge schneidet sauber durch ohne den Belag zu verschieben. Wiegemesser (Mezzaluna) sind die authentischere Wahl, brauchen aber etwas Übung.
1 g Hefe abwiegen ohne Waage ist Raterei. Beim Pizzateig kommt es auf Gramm an, Mehl, Wasser, Salz, Hefe. Eine günstige Digitalwaage mit 1-g-Schritten ist Pflicht.
Teigkugeln auf einem Teller mit Frischhaltefolie? Funktioniert, ist aber eine Zumutung. In einer richtigen Gärbox bleiben die Kugeln feucht, nehmen keine Fremdgerüche an und lassen sich sauber stapeln. Wer regelmäßig Pizza macht, kauft sich das einmal und ärgert sich nie wieder über angetrockneten Rand.
Rechteckige Kunststoffbox mit Deckel, für 4–6 Teigkugeln à 220–250 g. Lebensmittelecht, spülmaschinenfest, stapelbar. Genau das, was jede Pizzeria benutzt.
Spezielle Gärbox mit Kammern, damit die Kugeln nicht zusammenkleben. Ideal wenn man 4+ Pizzen auf einmal vorbereitet. Professionell, günstig, spart Nerven.
Pizzaform aus dem Discounter: unnötig. Teigmaschine für den Anfang: nicht nötig, 10 Minuten von Hand kneten reicht für guten Teig. Pizzabackset mit "allem dabei": meistens schlecht verarbeitete Kombipakete für Leute die denken Ausrüstung ersetzt Können. Lieber einzeln kaufen, gezielt.
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